Mittwoch, 15. Februar 2012

Philosophie des Abendlandes #2

Ziemlich cool war wohl auch der Pythagoras, der beileibe nicht nur einfacher Mathematiker war. Man kann sich bei einigen der vorsokratischen Griechen den gelungenen mathematischen Beweis wohl als so etwas wie eine göttliche Erleuchtung vorstellen. Kunststück, könnte man jetzt allerdings sagen, heute hat man zu so etwas ja gar keine Gelegenheit mehr, weil man in der Schule schon alles reingestopft bekommt. Und später, wenn man sich dann von alleine dafür interessiert, ist es dann nur noch ein alter Hut. Naja, egal. Mathematische Axiome, die ja irgendwie unabhängig von Zeit und Raum existieren und gelten, wurden auch als "Gedanken Gottes" bezeichnet, was ich somehow eigentlich ganz okay finde.

Am Pythagoras hat mich jedenfalls am meisten beeindruckt, dass er
 a) eine eigene Schule hatte und sich seine Schüler selber aussuchte
b) anfing dedukative Beweise zu führen
c) den berühmten Satz des Pythagoras formulierte
d) hin und wieder auch mal Tieren predigte
e) seinen Anhängern aufs schärfste verbot, Bohnen zu essen

1 Kommentar:

  1. wenngleich der brite, auf den konsum von bohnen zum frühstück angesprochen, dreist behauptet: beans are good for you.

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