Mittwoch, 14. September 2011

Vernissage Tdi

Was macht aus einem gewöhnlichen Menschen einen Künstler? Ist es die Selbsteinschätzung, oder spielen doch äußere Einflüsse eine Rolle? Liegt die Antwort am Ende doch nur im Geldbeutel des Betrachters? Ich wage den Selbstversuch und bezeichne mich bis Ende der Woche als Künstler, Fachrichtung Grafik und Sonstiges. Wie kam es dazu?

Wie für viele Kollegen nicht unüblich, begann auch meine Künstlerkarriere in einer Gaststätte. Spät am Abend gewann ich gegen eine junge Amerikanerin im Schnick-Schnack-Schnuck-Spiel und erhielt einen Preis. Es handelte sich um einen Zettelblock nebst Bleistift und eigentlich hatte ich mehr erwartet, da die Veranstaltung von dem Vertreter eines vermögenden amerikanischen Tabakkonzerns ausgerichtet wurde. Über eine Karriere als Künstler hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachgedacht.

Der Künstler lässt sich und sein Werk sprechen. Fotos: MH
Tage später kramte ich den Block eher zufällig wieder hervor und begann, die mich umgebende Situation abzubilden. Vom Zuspruch meiner Kollegen und der Aussicht auf schnelles Geld angespornt, organisierte ich spontan eine Ausstellung. Leider legen verdiente Galerien oft Wert auf Berufserfahrung und fordern darüber hinaus eine hohe finanzielle Investitionsbereitschaft. Glücklicherweise konnte ich trotz dieser Umstände kurzfristig mit dem Besitzer eines leerstehende VW-Multivans handelseinig werden. Die Ausstellung fand dann am 27.08.2011 im dänischen Rödhus statt. Von weniger als einem vollen Erfolg kann und will ich an dieser Stelle nicht sprechen.

Für alle, die der erfolgreichen Veranstaltung nicht beiwohnen konnten, veröffentliche ich an dieser Stelle einige ausgewählte Werke. Sollten Sie Interesse am Erwerb eines der Bilder haben, zögern Sie nicht, meinen Agenten zu kontaktieren. Bedenken Sie bei Ihrer Kalkulation aber bitte, dass es sich derzeit um Kunst handelt.

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