Donnerstag, 24. März 2011

Industriedenkmal national

Was soll man sagen, wenn eine Industrie, die Leid und Verderben über die Menschen bringt, sich selber mit einer gigantischen Veranstaltung zur Existenz gratuliert? Kann man unter diesen Umständen den Verzicht auf Protest aufrecht erhalten?

Wenn sie sich den besten aller Künstler gekauft haben? Wenn Millionen Zuschauer vor Freude weinen, wenn der Vorstandsvorsitzende einen Preis erhält? Immerhin, der immerschon recht große Kopf des Großkünstlers scheint sich langsam in seinen Körper zurückzuziehen, aber vielleicht ist ja auch gerade das die Kunst.

Was soll man also sagen? Soll man mehr oder weniger Toleranz fordern? Oder sollte man ein Witzebuch über Campino veröffentlichen?
Oder der Gebühreneinzugszentrale ihr Monopol streitig machen?
Wer hierauf eine Antwort hat, der werfe den ersten Stein.

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