Samstag, 24. Juli 2010

Against Nature

Die Episode von Gestern: Wir wollten an einer guten Stelle Angeln gehen, nahe der Schleuse, wir schätzten den Weg auf etwa 3 Kilometer. Nach etwa 2,5 Stunden und 11km Fußweg kamen wir an, fingen aber nichts. Ein netter Ire erklärte uns einen besseren Weg zurück, der wäre aber ziemlich weit, "so etwa 2 Kilometer", schätzte er. Der erklärte Rückweg fing vielversprechend an, forderte aber bald eine Entscheidung: Wir wählten den grüneren der beiden Todeswege in den Wald und verließen den offiziellen Wanderweg, auf dem wir uns befanden. Ein schwerwiegender Fehler, wie sich in den folgenden Srunden herausstellte. Glauben Sie mir, man kann sich auch in Europa von einem Wald umzingelt und angegriffen fühlen. Dickicht und Finsternis, Schlingen und Moor, chancenlos war unser Irren. Orientierung gegen Null. Machetenlos. Unfassbar, wie sehr man sich Beton wünschen kann. Nach Stunden fanden wir den Weg wieder. Der restliche Rückweg von etwa 2 Stunden wurde gutgelaunt und erleichtert verbracht.

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