Sonntag, 4. April 2010

Das chaotische Rätsel

Gesucht ist heute eine andere Darstellung von etwas, das man auch als "Obstperson" bezeichnen könnte. Popularisiert wurde es von jemandem, dessen Namen an Gebäck und Steinfrüchte erinnert und der in Warschau geboren wurde, so etwa 1924. Mit dieser Entdeckung wurde etwas Licht, ja sogar etwas Farbe ins Chaos gebracht. Die gesuchte besondere Darstellung hat einen religiösen Bezug.
Viel Spaß mit dem Rätsel, ich muss jetzt leider weg, ein paar Berechnungen durchführen.

Die Lösung:
Das Buddahbrot, eine feine Grafikspeise, entworfen durch die Gesetze der Mathematik (In dieser Variante eingefärbt mit naturidentischen Farbstoffen, dann auch bekannt als Nebulabrot, wegen der Ähnlichkeit zu astronomischen Nebeln. Wundervoll, oder?)

Kommentare:

  1. ..., dass er sich jetzt lieber zu Ostern einer fraktalen Menge an Brot und Mandeln zuwendet, um sich so der komplexen Dynamik des Eiersuchens zu entziehen und nicht im daraus theoretisch entstehendem Chaos zu landen.

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  2. Das geht in die richtige Richtung, ist aber nicht präzise genug. Da ist noch mehr dran!

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  3. Buddhabrot ist eine besondere Darstellung der Mandelbrot-Menge, die im Gesamtbild in entsprechender Orientierung einer klassischen Buddha-Darstellung ähnelt. So wie bei der oben angeführten Dichteverteilung die Spuren der konvergierenden Anfangswerte aufgezeichnet werden, werden hier die Spuren der divergierenden Anfangswerte aufgezeichnet. Es wird also wiederholt ein zufälliger Startwert ausgewählt und überprüft, ob dieser nach einer vorgegebenen Anzahl Iterationen divergiert. Tut er das, so wird seine Spur in der komplexen Zahlenebene festgehalten. Im entstehenden Bild werden die Pixel umso heller gefärbt, je öfter sie getroffen wurden. Das genaue Aussehen des Bildes hängt davon ab, wie hoch die vorgegebene Anzahl von Iterationen ist. Werden die Punkte länger iteriert, so wird das Bild umfangreicher und detaillierter, benötigt aber auch mehr Rechenzeit zum Generieren. Es kann eine Art Falschfarbenbild zusammengesetzt werden, indem Bilder mit unterschiedlichen Iterationsanzahlen in verschiedenen Farben übereinandergelegt werden.

    Mit einer (ironisch) esoterischen Sichtweise könnte man das Buddhabrot als ein Symbol des irdischen Lebens ansehen: die Summe aller Spuren, die hinterlassen werden von denen, die an zufälliger Stelle erscheinen und letztlich in die Unendlichkeit verschwinden.

    So, und jetzt muss ich weg, mir ein Buddhabrot reinziehen. Vielleicht noch mit ner Scheibe Hindu-Schinken drauf ;-)

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  4. Sauber abgeräumt, auch wenn ich dieses Copy&Paste-Gehabe nicht wirklich unterstützenswert finde. Nochmal zum besseren Verständnis: Die Obstperson ist das von Benoit Mandelbrot gefundene und als "Apfelmännchen" bekannt gewordene Fraktal (Ein Gebilde, das sich in sich immer wieder ähnelt - So zumindest meine Erklärung auf meinem Niveau, vielleicht können die Physiker eine genauere Beschreibung liefern) und das Buddhabrot ist eine Variante davon. Für Jan K. gibts auch einen Punkt, da er sich um eine literarische Lösung verdient gemacht hat.

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  5. Reine Faulheit, muss ich gestehen....
    nächstes Mal gebe ich mehr Mühe mit der Formulierung, versprochen!
    gez. der Hopf-Bifurkator

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  6. Alles klar!
    Heute abend gibt es aller Hellsicht nach noch ein Rätsel, es ist ja immerhin Feierlichtag. Ein Leserrätsel wäre natürlich gerne gesehen. Anmeldungen bitte bis 20h an christoph@winterorbit.de

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  7. Alles klar!
    Heute Abend wird es vermutlich noch ein weiteres Rätsel geben, es ist ja immerhin Feierlichtag. Dabei wäre ein Leserrätsel natürlich gerne gesehen. Zuschriften bitte bis 20h an christoph@winterorbit.de

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  8. Alles klar!
    Heute Abend wird es vermutlich noch ein weiteres Rätsel geben, es ist ja immerhin Feierlichtag. Dabei wäre ein Leserrätsel natürlich gerne gesehen. Zuschriften bitte bis 20h an christoph@winterorbit.de

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