Dienstag, 26. Januar 2010

Der fantastische Beitrag

In der heutigen Vorlesung geht es um das Thema Werbung. Werbung benutzt man, um ein kapitalistisches System von einem sozialistischen System abzugrenzen. Es lassen sich grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Werbung unterscheiden:

1. Die hinterhältige Anpreisung, die betont natürlich daherkommen soll. So wird vorgegaukelt, normale Personen (wie du und ich), würden bestimmte Produkte aus bestimmten, plausiblen Gründen Bevorzugen. Diese Personen sind erfolgreich in dem was sie tun und profitieren zu einem nicht geringen Anteil von dem Produkt. Schäbig!

2. Die euphemische Präsentation. Hierbei werden Produkte in besonderer Art und Weise dargestellt. So kann es etwa vorkommen, dass auf einem Bootssteg aus Holz eine etwa 2,5 Meter hohe Dose Mais steht, in strahlendem Sonnenschein versteht sich. Diese Art der Werbung ist zu begrüßen, da sich nur Kaufempfelungen auf der Basis einer gesunden Übertreibung ausspricht, nicht aber versucht manipulativ zu psychologisieren.
Natürlich bleibt die Frage nach der Körnergröße bestehen, wird aber - quid pro quo - an die Konsumgruppe weitergereicht: Was man auch macht, man sollte es in großen Dosen zu sich nehmen.

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