Montag, 21. September 2009

Sema Genesis

So, in einem zweiten, esoterisch angehauchten Schritt werden wir den bis dato ungefüllt gebliebenen Worthülsen nun Leben verpassen. Ich mache wieder den Anfang, folgen Sie mir nach.

Festratte, die: Werkzeug, vorzugsweise aus Metall, dessen Zweck in der passungsfreien Verbindung von Seilen liegt.
Etymologische Einordnung: Beim Festzurren macht die Festratte ein ratterndes Geräusch, mit dem Säugetier "Ratte" hat sie dagegen nichts zu tun.

Kommentare:

  1. Wipfelstreu, das: Püriertes Holzmehl, vornehmlich gewonnen aus den Wipfeln von Erle oder Esche. Gilt unter Gitarrenliebhabern als potenzsteigernd.

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  2. Gnähnzeck, mthd., eigentlich Gnähnzack, der: ein zum Einkreisen beunruhigender Gedanken konstruierter Korb, innenseitig mit kleinen Dornen versehen, der über eine Rekonvaleszenzperiode von zwei bis zehn Jahren auf dem Kopf getragen werden muss.

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  3. Fastkraftwagen, das: Altdeutsches Fest, bei dem der Mut junger Männer und Frauen beschworen wird, mehrere Monate lang eine strikte Fleisch-Bier-Diät zu halten, wobei von Sonnenauf- bis Untergang ausschließlich Fleisch gegessen, im übrigen Zeitraum ausschließlich Bier getrunken werden darf.

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  4. Fleyschhalde, die: Der (geheimgehaltene) Ort, an dem Kabel Eins seine Fleyschvorräte aufbewahrt, und den nur die besten XXL-Wirte und Currywurstkönige von Europa kennen.

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  5. Fließhack, das: in Metzgereibetrieben Bezeichnung für werdende Buletten in dem Moment, in dem die Rohmasse aus dem Fleischwolf quillt.

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