Mittwoch, 29. April 2009

Im Funkloch der neuen Medien

In pseudowisschenschaftlichen Studien (n=0) gehe ich manchmal davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der sich in einem Haushalt befindlichen Fernsehgeräte und der Anzahl der im Haushalt wohnenden Personen besteht. Natürlich ist dabei das formale Einkommen der Personen zu beachten, da Fernseher immer noch recht teuer sind.

Ausgehend von der moderneren Sichtweise ("was macht der Mensch mit den Medien?"), weg von dem bewahrpädagogischen Ansatz ("was machen die Medien aus dem Menschen?"), kann man nun zwei Schlüsse ziehen:

1) Die Menschen gucken sehr viel Fernsehen.

2) Diese Beziehung beruht nicht auf Gegenseitigkeit.

Bezieht man dieses auf die elektronischen Informations- und Kommunikationsmedien, ergibt sich ein völlig anderes Bild:

1) Die Menschen nutzen diese Medien ebenfalls gerne und ausgiebig.

2) Diese Beziehung beruht auf Gegenseitig.

"Halt auf!", könnten sie jetzt sagen, "wo ist denn da der kausale Zusammenhang?" und ich würde ihnen Recht geben.

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